{"id":1311,"date":"2024-02-03T16:47:53","date_gmt":"2024-02-03T16:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1311"},"modified":"2024-03-05T07:50:56","modified_gmt":"2024-03-05T07:50:56","slug":"digitalisierung-phasen-first-draft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1311","title":{"rendered":"Digitalisierung &#8211; Phasen [Draft] Version 1.1"},"content":{"rendered":"\n<p>Digitalisierung ist eigentlich ein komplexer Prozess, bei dem es vermutlich immer darum ging, weg zu kommen von den Constraints des Analogen hin zum Gestaltbaren und damit Kontrollierbaren. Oder anders gesagt: zu selbstl\u00e4ufigen Prozessen, unabh\u00e4nig vom Menschen (vgl. dazu Turing Maschine etc). Dabei nutzte selbstverst\u00e4ndlich &#8211; die n\u00e4chste Schicht immer auch die Schicht darunter, um damit abstrakter und unabh\u00e4niger zu werden. Der <strong>Begriff Digitalisierung ist auch irref\u00fchrend<\/strong>, weil er nahelegt, dass Nicht-Digitales digitalisiert wird, also <strong>umgewandelt<\/strong>. Dabei ist das nur eine Teil &#8211; denn <strong>es entstehen auch neue oder zumindest nur noch entfernt verwandte Techniken mitsamt ihren Kulturtechniken.<\/strong> Diese sind dann nicht mehr unbedingt r\u00fcck\u00fcbersetzbar. Das Web als Hypertext etwa, wo man tats\u00e4chlich \u00c4hnlichkeiten sieht etwa zu Fussnoten, der Link aber dies interaktiv erm\u00f6glicht ohne den Gang in die Bibliothek quasi die &#8222;Defiktionalisierung&#8220;. Und dann gibt es<strong> immer ganz neue Dinge<\/strong>. Das Ganze ist vergleichbar mit der &#8222;Gutenbergisierung&#8220; &#8211; wo auch ganze neue Formate entstanden &#8211; etwa das Buch.  Aber nat\u00fcrlich auch weit mehr, da die Digitalisierung letztlich nicht mehr auf Menschen als Prozessor bauen muss, sondern eben den Computer erfunden hat, die unabh\u00e4ngig vom Menschen Dinge prozessieren kann und so Server bis zu AI erm\u00f6glicht. Dadurch ist es auch m\u00f6glich sehr viele Dinge, die vormals nur sozial m\u00f6glich waren oder nur als psychische Prozesse da waren zu defiktionaliseren, also anders gesagt: als Software zu realisieren. Es geht also auch um die Erweiterung der auf Menschen laufenden Medien zu einem Konglomerat von auf Menschen- und Computer-laufenden Medien und der damit verbundenen Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant ist selbstverst\u00e4ndlich auch (siehe L.) das gerade die eigentliche Digitalisierung auch in verschiedene Abschnitte eingeteilt werden muss, die jeweils &#8222;ganz andere&#8220; Voraussetzungen hatten (etwa 8Bit Homecomputer vs 16\/32Bit Homecomputer). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"531\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-1024x531.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1322\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-1024x531.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-300x156.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-768x398.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-1536x797.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34-624x324.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Bildschirmfoto-2024-02-19-um-10.09.34.png 1986w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitalisierung ist eigentlich ein komplexer Prozess, bei dem es vermutlich immer darum ging, weg zu kommen von den Constraints des Analogen hin zum Gestaltbaren und damit Kontrollierbaren. 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