{"id":1515,"date":"2024-04-21T12:41:18","date_gmt":"2024-04-21T12:41:18","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1515"},"modified":"2024-04-22T07:22:00","modified_gmt":"2024-04-22T07:22:00","slug":"c64-to-68k-transition-atari-st-oder-amiga-yuhhu-oder-eher-wieder-dasselbe-amiga-handson-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1515","title":{"rendered":"C64 to 68k Transition: Atari ST oder Amiga &#8211; Yuhhu oder eher wieder dasselbe? Amiga HandsOn Teil I"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer nach dem C64 erwartete, es wird nun alles einfacher mit den Homecomputer 16\/32-Bittern ab 1985, der wurde eher beim Atari ST gl\u00fccklich oder vom Sinclair QL. Das waren Computer mit viel RAM und einem fantastischen Prozessor (Motorola 68000), der endlich auch auf Entwickler zugeschnitten war und nicht tot gespart war wie der 6502. Der Atari ST war billig, den Jack Tramiel trieb auch hier sein Spiel f\u00fcr billig und f\u00fcr die Massen, darum wurde an Grafik aber vorallem an Audio gespart (Der Amiga war ja auch mal als Atari Produkt im Gespr\u00e4ch, endete aber bei Commodore). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Commodore Amiga vs Atari ST: Part 1 Hardware &amp; Operating systems explained\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SyV9Lv0Ioq8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Amiga eingef\u00fchrt kurz nach dem Atari ST 1985+ war das Homecomputer-Highend-Produkt (neben dem Macintosh und anderen 68000er based Workstations) und am Anfang auch eher teuer (mit wenig RAM 256k), erst der Amiga 500 (1987+) \u00e4nderte dies grundlegend.  <\/p>\n\n\n\n<p>Als Entwickler* sieht die Sache dabei im ersten Moment super aus: Wow, der Amiga, der kann soviel, soviel mehr als der C64 und auch als der Atari ST. Die Facts sind \u00fcberragend, verschiedenste Bildschirmmodis, die M\u00f6glichkeit den Bildschirm mit verschiedenen Screens zu f\u00fcllen, Hardwarescrolling, Sprites, digitalisierter Sound und sogar Aufgaben k\u00f6nnen an den Co-Prozessor abgegeben werden. Zudem ist die Grafik skalierbar \u00fcber Bitplanes. Pro Bitplane kann man die dargestellten Farben vergr\u00f6sseren. 1 Bitplane 2 Farben, 2 Bitplanes 4 Farben bis zu 5 Bitplanes mit 32 Farben und mit Spezialmodis noch mehr. Was allerdings auch  sehr viel mehr Rechnzeit braucht. Aber was will Entwickler* mehr? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Amiga Boing Ball\" width=\"625\" height=\"469\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-ga41edXw3A?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier muss vermutlich ein Unterschied eingef\u00fchrt werden zwischen: Entwickler* f\u00fcr die Demoscene und Entwickler* f\u00fcr die Gamedesignscene. F\u00fcr Erstere* ist der Amiga bis heute eine technische Herausforderung &#8211; ein Instrument aus dem bestehenden noch mehr herauszuholen. Die grosse Challenge oder ein Spiel. F\u00fcr Zweitere* ist der Amiga nur Mittel zum Zweck. Nat\u00fcrlich gab und gibt es auch Mischformen, wie man an vielen Games als technischen Meisterleistungen schnell erkennt. Aber eben nicht unbedingt.  <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><br><br>Und f\u00fcr zweitere ist alles nicht so einfach. Hier stellt sich die Frage von Aufwand und Ertrag. Denn statt eines Prozessors hat man nun auf einmal mindestens 2 Prozessoren zu bedienen. Zum einen den Hauptprozessor Motorola 68000 und dann einen Cooprozessor (mit unterschiedlichem Befehlsset), Blitter und und und.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"639\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07-1024x639.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1517\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07-1024x639.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07-300x187.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07-768x479.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07-624x389.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-21-um-14.29.07.png 1132w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fabiensanglard.net\/learning_legendary_hardware\">https:\/\/fabiensanglard.net\/learning_legendary_hardware<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das hat Vorteile, Aufgaben k\u00f6nnen abgegeben werden und endlich kann beim Abspielen von Musik das Spiel geladen werden. Aber auch Nachteile. Selbst einfache Dinge, wie &#8222;schreib mal schnell den Bildschirmspeicher&#8220; voll mit, ist dann nicht mehr so einfach. <\/p>\n\n\n\n<p>Und damit beginnen dann auch die Probleme des Controllieren eines viel komplexeren Systems. Und es ist das Erlernen der Kontrolle \u00fcber ein weiteres System. Ein Prozess der vermutlich weniger einfach sich abgespielt hatte, als man sich heute denkt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer nach dem C64 erwartete, es wird nun alles einfacher mit den Homecomputer 16\/32-Bittern ab 1985, der wurde eher beim Atari ST gl\u00fccklich oder vom Sinclair QL. Das waren Computer mit viel RAM und einem fantastischen Prozessor (Motorola 68000), der endlich auch auf Entwickler zugeschnitten war und nicht tot gespart war wie der 6502. 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