{"id":1532,"date":"2024-04-28T14:54:18","date_gmt":"2024-04-28T14:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1532"},"modified":"2024-04-28T14:56:02","modified_gmt":"2024-04-28T14:56:02","slug":"das-ende-untergang-der-homecomputer-szene-im-grossen-ganzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1532","title":{"rendered":"Das Ende\/Untergang der Homecomputer-Szene &#8211; ein Verlieren gegen die Mainframe\/Workstations"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"344\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25-1024x344.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1533\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25-1024x344.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25-300x101.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25-768x258.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25-624x209.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-28-um-10.51.25.png 1526w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\/\/ Smaky fehlt hier: er taucht auf bei 8Bit und 16Bit home bzw. EducationComputer.<\/em><br>\/\/ Todo: Differenzierung zwischen Homecomputeren und EducationComputer einf\u00fchren bzw. als Pole darstellen oder Option.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ging letztlich die Homecomputerszene so sang- und klanglos unter? <br><\/strong><br><strong>Aspekt: B\u00fcrosoftware <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es zuerst nat\u00fcrlich die einfachsten Erkl\u00e4rungen. Die ersten (nach den Selbstbaucomputern) PCs waren teuer und eigentlich Businessmodelle &#8211; APPLE II 1977 und viel sp\u00e4ter der PC 81. Vorallem der zweitere war \u00fcberhaupt keine Multimediamaschine eher veraltete Technik auf Text(mode) ausgerichtet. Und einem grauenhaften Beepser (7). Mehr brauchte es f\u00fcr die Vorg\u00e4nger von Excel und Word nicht. Und schliesslich kam der PC als Gegensatz zu den verkauften Mainframe-Computern von IBM auf den Markt. Die Radiation begann mit den Kompatiblen und Microsoft, dass allen MS-DOS verkaufte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aspekt: Multimedia und darin eingeschlossen Games (inkl. Piraterie)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Homecomputer hingegen mussten sich sehr fr\u00fch schon zu Hause auch als Konkurrenz auch zum Fernseher etablieren und eben andere Funktionen finden, als nur Business-Software. Da die Zielgruppe Interessiert und auch Jugendliche dabei waren (neben den Elektronikinteressierten).  Und da spielten dann Grafik und Sound eine gr\u00f6ssere Rolle. Und diese boten fast alle 8Bit-Homecomputer und die 16\/32Bitter sowieso. Dieser Umstand wurde erst eingebnet Mitte der 90er Jahre, wo vorallem 3D-Karten und Soundkarten aufkamen f\u00fcr den PC, der PC billiger wurde (Hohe Gesamtkosten) und die Spielindustrie darauf neu &#8218;erfunden&#8216; wurde auf aufr\u00fcstbaren Computern vs Consolen und Homecomputer. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aspekt: Programmierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast jeder Homecomputer der 8Bit Generation kam mit einer Programmier-Entwicklungsumgebung meistens Basic daher, das auch meistens gerade das Interface f\u00fcr die Nutzer* war! Soviel Angebot an Softwareentwicklung war nie. Dies wird schon zur\u00fcckgedr\u00e4ngt in der 2ten Homecomputer Generation mit den 68000ern, Maus und GUI.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aspekt: Anforderungen \u00fcber Anforderungen<\/strong> (ab Mitte der 90er Jahre)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen an Computer steigen ab Anfang der 90er Jahre massiv. So m\u00fcssen die Systeme ein GUI haben, in der Lage sein Netzwerk, einzubeziehen (LAN und Internet) und vorallem m\u00fcssen immer mehr Prozesse mehrfach auf den Systemen laufen k\u00f6nnen. Damit haben alle System, die von &#8222;unten&#8220; kommen, also letztlich vom &#8222;Rechner&#8220; abstammen (Commodore), immer weniger liefern k\u00f6nnen. Siehe Macos 6-9 oder Windows 3.11, Windows 95. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Funktionalit\u00e4t kommt vorallem mitgeliedert in den Workstation, die eigentlich Vereinfachungen sind von Mainframes bzw. Mainframe Technologie ist mit Multitasking (Ja der Amiga hatte auch Multitasking), Mehrusersystemen, Netzwerklayer. Und so wundert es denn kaum, dass alle danach \u00fcberlebenden Systeme von Grossrechnern abstammen &#8211; mehrheitlich von  UNIX (das nur frei entstand, weil AT wegen Monopolverletzung verurteilt wurde dazu)wie NExTSTep&gt;MacOSX, Windows NT und zuletzt Linux. Es gab nat\u00fcrlich auch andere Versuche ganz neue Betriebssysteme zu entwickelten, aber auch die schauten sich vorallem bei UNIX um. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Grossen und Ganzen betrachtet, &#8218;verliert&#8216; letztlich die Homecomputerszene als Emp\u00f6rk\u00f6mmling gegen die Grossrechnertechnologie mit ihren Workstationsablegern. Die Homecomputeranbieter hatten einfach zu wenig finanziellen Power (trotz dem Workstation-68000.Prozessor) all dies (trotz Vorlage) nochmals neu zu erfinden und entwickeln. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/\/ Smaky fehlt hier: er taucht auf bei 8Bit und 16Bit home bzw. EducationComputer.\/\/ Todo: Differenzierung zwischen Homecomputeren und EducationComputer einf\u00fchren bzw. als Pole darstellen oder Option. Warum ging letztlich die Homecomputerszene so sang- und klanglos unter? Aspekt: B\u00fcrosoftware Da gibt es zuerst nat\u00fcrlich die einfachsten Erkl\u00e4rungen. 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