{"id":1736,"date":"2024-05-26T12:39:57","date_gmt":"2024-05-26T12:39:57","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1736"},"modified":"2024-05-26T12:41:52","modified_gmt":"2024-05-26T12:41:52","slug":"ein-spiel-fuer-ms-dos-fuer-welche-maschine-oder-die-frage-der-platform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=1736","title":{"rendered":"Ein Spiel f\u00fcr MS-DOS &#8211; f\u00fcr welche Maschine oder die Frage der Platform"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1741\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-1024x683.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-300x200.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-768x512.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-1536x1024.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-2048x1366.png 2048w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2560px-IBM_PC-IMG_7271_transparent-1-624x416.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>BBC Micro, TI99, Atari 800, C64, Atari ST, Amiga dies waren alles Plattformen, die normiert waren und zwar sowohl in Sachen Speed, Grafik und Soundf\u00e4higkeiten. Die verschiedenen Grafikmodi konnten freigeschaltet werden. Selbstverst\u00e4ndlich gab es auch hier Varianten mit und ohne. Aber prinzipiell gab es 8Bit und dann 16Bit Versionen bei den verschiedenen Marken wie Sinclair, Atari oder Commodore. <\/p>\n\n\n\n<p>Viel dramatischer sah es bei den &#8222;Businessrechnern&#8220; aus (Apple sei hier f\u00fcrs erste nicht diskutiert). Zwar war der PC1 von IBM sehr standardisiert allerdings gab es selbst hier verschiedene Grafikkartenhersteller wie etwa Hercules mit ihren je eigenen Standards. Das Ganze explodierte erst richtig mit den ungewollten Clones auf dem PC-Markt. Da kamen dann auch noch verschiedene Takte hinzu, Grafikkarten und Soundkarten. Wer ein MS-DOS Spiel startet klickt sich noch heute durch technisch unad\u00e4quate Einstellungen durch (EGA\/CGA?) etc. <\/p>\n\n\n\n<p>Das heisst letztlich, dass die teuren Businessrechner ein massives Handicap hatten f\u00fcr Developer*, die eben Hardwarenah programmieren wollten. Dazu kam das Problem des IntelProzessors, der nicht wirklich &#8222;spassig&#8220; ist sondern eher l\u00e4stig und das von Grund auf.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinn war MS-DOS (als Synonym f\u00fcr Clone) eben keine Platfform wie C64 oder Atari ST sondern eine Plattform im Sinne von Businesssoftware: Da l\u00e4uft WORD drauf!  Es entfiel aber dann auch jeder Identit\u00e4tskampf &#8211; oder gab es einen Identit\u00e4tskampf &#8211; mal ausgenommen vom Thinkpad? <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht kann man sogar soweit gehen und sagen, dass die Plattform MS-DOS erst dann richtig attraktiv wurde, als es ums endlose Aufr\u00fcsten ging &#8211; also ab VGA und vorallem ab den 3D-Grafikkarten. Da spielte der Preis der Spielmaschine, dann auch keine wichtige Rolle mehr, war das Ger\u00e4t doch Arbeitsger\u00e4t und Spielger\u00e4t in einem. Die Homecomputeralternative gab es damals konsequenterweise schon gar nicht mehr &#8211; das waren ja keine Konkurrenzplattformen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage bleibt weiter: Was w\u00e4re das Setting f\u00fcr ein 8Bit  oder ein 16Bit \/ 286 Game auf MS-DOS? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BBC Micro, TI99, Atari 800, C64, Atari ST, Amiga dies waren alles Plattformen, die normiert waren und zwar sowohl in Sachen Speed, Grafik und Soundf\u00e4higkeiten. Die verschiedenen Grafikmodi konnten freigeschaltet werden. Selbstverst\u00e4ndlich gab es auch hier Varianten mit und ohne. 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