{"id":2476,"date":"2024-10-17T06:58:54","date_gmt":"2024-10-17T06:58:54","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=2476"},"modified":"2024-10-17T06:59:51","modified_gmt":"2024-10-17T06:59:51","slug":"cyberspace-das-neue-land-restriktionen-anfaenge-kurzessay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=2476","title":{"rendered":"Cyberspace: Das neue Land &#8211; Restriktionen &#8211; Anf\u00e4nge [KurzEssay]"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Cyberspace war nicht wie jeder andere Raum da. Er existierte vor seiner Erfindung schlicht und ergreifend nicht. Es existierten zwar R\u00e4ume davor, die wie der Cyberspace funktionierten: Die H\u00f6hle von Plato, die Malerei, die Literatur, das Theater. <br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The_Duerer_Box by la1n | PC Demo | MountainBytes 2024\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/AeE_wPJgJUo?start=1&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Was diesen neuen Raum aber neu ausmacht(e): Dieser Raum war v\u00f6llig regulierbar &#8211; darum ja auch Cyberspace. Er liess die analogen Gesetze hinter sich und machte sie zu einer zu simulierenden Sonderform. Aber ist das nicht schon eine Interpretation, denn am Anfang war dieser Raum gar nicht klar. Die Frage ist auch, ob es wirklich ein Raum ist. Oder ist es eben das maximale, was Raum sein: Nur noch ein Regelwerk, das \u00fcber Interaktion Raum definiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein m\u00f6glicher Raum, der selbstverst\u00e4ndlich von Anfang an bedr\u00e4ngt wurde von den Ideen des Analogen wie auch des Imagin\u00e4ren. Oder von der &#8222;Episteme&#8220;, dem Meta des Analogen um es zu etwas &#8222;Realem&#8220; zu machen. Eingeklemmt zwischen dem Imagin\u00e4ren und dem Analogen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinn spiegelt sich auch im Cyberspace die Gesellschaft der 60+ Jahre und ihre &#8222;Aufl\u00f6sung&#8220; der Ordnung zu etwas Neuem, das dann wiederum sehr bekannt aussah. Oder\/und wirkte dieser Raum auch umgekehrt ins Reale? <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anf\u00e4nge &#8211; Restriktionen &#8211; 8Bit\/16Bit<\/h2>\n\n\n\n<p>Betrachtet man die Anf\u00e4nge im Mainstream (also nicht an den Universit\u00e4ten mit Plato), so wird schnell klar. Hier k\u00e4mpften die Protagonisten mit Ressourcen Rechnerleistungen, RAM und daran gekoppelt Aufl\u00f6sungen, Farben (etwa der Endger\u00e4te wie dem Fernseher). Diese Restriktionen erforderten &#8211; aus heutiger Sicht &#8211; extreme Anpassungen. Aus der damaligen Sicht: unendliche M\u00f6glichkeiten in einem zu evaluierenden und auszuweitenden M\u00f6glichkeitsraum aber dennoch eingeklemmt. <br><br>Welche Welten finden wir da vor?<br>&#8211; R\u00e4ume die Programmierung erm\u00f6glichen wie Basic, Pascal, C, Logo. Diese k\u00f6nnen wiederum eigene R\u00e4ume definieren und erfinden.<br>&#8211; R\u00e4ume in denen gerechnet werden kann. Auch wieder anders<br>&#8211; R\u00e4ume in denen Text geschrieben werden kann alias Anwendungssoftware wie Textprozessoren, Calculatoren. Diese Welten sind irgendwie angelehnt an die Aufschreibesysteme davor, aber doch anders. <br>&#8211; R\u00e4ume in denen gezeichnet werden kann: Zeichnungs- bzw. Pixelpaintprogramme, die doch ganz anders funktionieren k\u00f6nnen<br>&#8211; R\u00e4ume in denen Music gemacht werden kann. Etwa mit synthetischen H\u00fcllkurven<br>&#8211; R\u00e4ume in denen gespielt werden kann. Videospiele<br>&#8211; R\u00e4ume, die seltsame Ordnungen haben. Wiederum Videospiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das alles neu erfunden! <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Computer: Integrator in einer &#8218;zerfallenden&#8216; = sich spezialisierendenWelt<\/h2>\n\n\n\n<p>Betrachtet man den Computer von aussen &#8211; als ein stranger Gegenstand, so erm\u00f6glicht er in seiner Nutzung verschiedenste Dinge gleichzeitig. Schliesslich ist nichts anderes die Universalmaschine. Gesellschaftlich interessant ist dabei, dass in einer Zeit in die Funktionalit\u00e4t zerf\u00e4llt etwa vom Feuer in Heizung, Herd und Licht, der Computer die gegenteilige Bewegung vollzieht: Das Medium integriert alles m\u00f6gliche und macht es zu einem Werkzeug &#8211; es integriert in einem gnadenlosen Sturm vieles der analogen Welt, was simulierbar ist. <\/p>\n\n\n\n<p>\/\/ ToDo: Mehr R\u00e4ume beschrieben aus dem Alltag<br>\/\/ ToDo: Beschreibung Cyberspace einer Textverarbeitung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Cyberspace war nicht wie jeder andere Raum da. Er existierte vor seiner Erfindung schlicht und ergreifend nicht. Es existierten zwar R\u00e4ume davor, die wie der Cyberspace funktionierten: Die H\u00f6hle von Plato, die Malerei, die Literatur, das Theater. Was diesen neuen Raum aber neu ausmacht(e): Dieser Raum war v\u00f6llig regulierbar &#8211; darum ja auch Cyberspace. 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