{"id":2863,"date":"2024-12-11T09:14:31","date_gmt":"2024-12-11T09:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=2863"},"modified":"2024-12-11T09:18:01","modified_gmt":"2024-12-11T09:18:01","slug":"kreativitaet-in-der-demoscene-und-der-immer-noch-fehlende-code","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=2863","title":{"rendered":"Kreativit\u00e4t in der Demoscene und der immer noch fehlende Code"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"488\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-1024x488.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2864\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-1024x488.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-300x143.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-768x366.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-1536x732.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26-624x297.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Bildschirmfoto-2024-12-11-um-10.13.26.png 1570w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kreativit\u00e4t in der Demoscene steckt zum einen in den Endprodukten den Demos. Aber das ist selbstverst\u00e4ndlich nur die halbe Wahrheit. Denn der eigentliche kreative Prozess ist die Erarbeitung dieses Endproduktes als Programm f\u00fcr eine Maschine. <\/p>\n\n\n\n<p>Und dies ist umso mehr der Fall je eingeschr\u00e4nkter die Umgebung ist. Mit der Verminderung der M\u00f6glichkeiten muss mehr investiert werden in die Umsetzung, in Ideen, in unkonventionelle Ideen die Ziele zu erreichen. In diesem Sinn ist SizeCoding ein Paradesbeispiel des Constraints-Meta-Game. Hier geht es darum in wenig Code Dinge zu realisieren, die es schon gibt und die teilweise \u00fcberhaupt nicht komplex sind zu programmieren. Und dann muss optimiert werden, integriert und weitere 10 Varianten ausprobiert werden m\u00fcssen. Gerade die Nanogames sind dabei ein besonders gutes Anschauungsbeispiel, da hier die Spielkonzept bekannt sind oder umgekehrt wie in der Geschichte der Games, Games halt mit diesen Mitteln erfunden werden m\u00fcssen. Auf jeden Fall ist der Aufwand immens f\u00fcr ein gutes &#8211; zu bestaunendes &#8211; Endprodukt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch ist trotz all dem die Spiegelung des Codes im Endprodukt oder auch nur die Thematisierung des Prozesses der Codeentwicklung kein Thema in der Demoscene. Es ist eher so, dass m\u00f6glichst gestaunt werden soll, m\u00f6glichst Geniekult gelten soll: Wow das ist m\u00f6glich. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch das umgekehrte, Effekte mit wenig Aufwand mit guter Hardware etwa (Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4ren sicherlich viele Amiga-Demos &#8211; hier ist eher das Endprodukt als die raffinierte Programmierung im Vordergrund).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kreativit\u00e4t in der Demoscene steckt zum einen in den Endprodukten den Demos. Aber das ist selbstverst\u00e4ndlich nur die halbe Wahrheit. Denn der eigentliche kreative Prozess ist die Erarbeitung dieses Endproduktes als Programm f\u00fcr eine Maschine. 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