{"id":289,"date":"2023-06-12T06:22:58","date_gmt":"2023-06-12T06:22:58","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=289"},"modified":"2023-06-12T06:27:19","modified_gmt":"2023-06-12T06:27:19","slug":"manuelle-versus-automatisierte-visuelle-digitalisierung-dightering","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=289","title":{"rendered":"Manuelle versus automatisierte visuelle Digitalisierung: Dithering"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Michelangelos_David_-_Floyd-Steinberg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-290\" width=\"319\" height=\"381\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bilder entstehen in einem ersten Schritt in der entstehenden &#8211; vor allem privaten &#8211; Computerindustrie meist als Images mit Tools des Computers, also im Medium selbst. Dadurch ist jeder Computertyp selbst ein Medium (siehe anderer Blogeintrag) und lebt von dessen Eigenheiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser manuellen Digitalisierung steht sehr fr\u00fch schon die automatisierte Digitalisierung gegen\u00fcber. Hier wird versucht aus analogen Bildern (oder einem Abbild) ein digitales Bild herzustellen. Die einfachste Technik bei wenigen Farben ist das Dithering (von Schwanken, Zittern). Bekannt ist das Digthering letztlich auch aus dem Druck. Mehr zum Verfahren wie immer auch auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Dither\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es handelt sich hier also meist um statistisches Verfahren, um technisch nicht existente Farben oder Graustufen als Pixelstrukturen abzubilden. <\/p>\n\n\n\n<p>Historisch &#8211; scheint mir zumindest &#8211; hatte Digthering gerade in der Homecomputerscene keinen allzu guten Ruf, war die Anzahl der Pixel nicht all zu hoch und meist gerade im 8Bit Bereich auch keine Farben wirklich so abgestimmt, dass es gut aussah.<\/p>\n\n\n\n<p>Deswegen waren eher genuin hergestellte Bilder gefragt. Nicht desto trotz gab es immer die Bem\u00fchungen, das analoge Bildmaterial zu erschliessen. Eine besondere Rolle spielt hier sicherlich die Pornografie, die sehr von der direkten Abbildung &#8218;lebt&#8216;.  Erste Versionen kamen meines Erachtens (neben dem Print) deswegen fr\u00fch in Games auf, wo man mittels Spiel (Konzept Volfied) nakte Personen aufdecken musst. Und so gab es denn auch und man findet noch heute versteckt auf Ebay gekauften Computern Soft- bis Hardcore-Porno-Bilder. Die \u00c4sthetik dabei ist meist grenzwertig, erweckt sie doch den Eindruck, dass es immer irgendwie &#8218;dreckig&#8216; ist bzw. schwarz-weisse \u00dcberwachungskamera-\u00c4sthetik. <\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise scheint &#8211; falls es sie je gab &#8211; kulturelle Gebundenheit heute nicht mehr da zu sein, so dass Dithering vermehrt eingesetzt wird und auch als romantische Artefakte gesehen werden k\u00f6nnen. Es w\u00e4re damit eine weitere Technologie die an \u00e4ltere Zeiten erinnert. Aber all dies sollte genauer untersucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Digthering wird heute auch vermehrt in Fantasy-Consolen eingesetzt (auch manuelles Dithering). Gerade im Bereich von 3D Darstellung.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Todo: <br>&#8211; Texte zum Ph\u00e4nomen suchen<br>&#8211; Umfrage unter Usern <br>&#8211; Umfrage unter Entwicklern<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilder entstehen in einem ersten Schritt in der entstehenden &#8211; vor allem privaten &#8211; Computerindustrie meist als Images mit Tools des Computers, also im Medium selbst. Dadurch ist jeder Computertyp selbst ein Medium (siehe anderer Blogeintrag) und lebt von dessen Eigenheiten. Dieser manuellen Digitalisierung steht sehr fr\u00fch schon die automatisierte Digitalisierung gegen\u00fcber. 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