{"id":3798,"date":"2025-03-01T20:56:05","date_gmt":"2025-03-01T20:56:05","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3798"},"modified":"2025-03-01T20:58:20","modified_gmt":"2025-03-01T20:58:20","slug":"ror-rol-oder-das-rollen-des-videorams-war-der-anfang-vom-ende-der-homecomputer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3798","title":{"rendered":"ROR &amp; ROL oder das Rollen des Videorams war der Anfang vom Ende der Homecomputer"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"408\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50-1024x408.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3799\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50-1024x408.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50-300x120.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50-768x306.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50-624x249.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-01-um-21.55.50.png 1444w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Letztlich ist die Organisation des Videorams der Homecomputer ihre gr\u00f6sste Schw\u00e4che gewesen. In ihrem Bem\u00fchen RAM einzusparen auf Teufel komm raus, selbst noch beim Atari ST und AMIGA beim Videoram wurden selbst da BitMaps eingesetzt: Statt 4*8 Bl\u00f6cke, beim Atari ST 16 Pixel in 1 Words (Bytes) und dann beim Amiga jede Farbwertebene (4*2) als Bitplane im Memory.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Traurige daran: Damit spart man zwar Speicher, aber der einzelnen Pixel muss immer zuerst aus diesen Verband (Bytegrenzen) herausgeholt werden und dann geshiftet (geROR oder geROLt) werden. Eine h\u00e4ssliche Sache und das auch nur beim Bewegen von einem Pixel nach Rechts. Klar der Amiga verf\u00fcgte dann als Spielcomputer \u00fcber einen Blitter, der das schnell machte. Aber &#8211; es war trotzdem kein Spass dies zu Dealen und viele Routinen gibt es alleine daf\u00fcr und damit! Es machte also das Leben f\u00fcr Entwickler* unendlich kompliziert. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Atari ST war in diesem Sinn &#8222;plain&#8220; &#8211; klar und hart einfach. Sehr hardcore. Der Amiga hingegen nahm den Entwicklern* dabei sogar noch die Sprites. Die eigentliche Erfindung f\u00fcr Games. Kein Rollen nach links oder Rechts. Die Sprites waren so eingeschr\u00e4nkt, dass es bis fraglich ist, warum die \u00fcberhaupt physisch implementiert wurden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem verlangten die 68kler bei weitem mehr Managementaufwand beim Backuppen des Hintergrunds, dem Zeichnen und anschliessenden wieder Restaurieren des Backgroundes. Ein massives Verwaltungsproblem.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Pixelwelten stand diese Art des Videorammanagement nat\u00fcrlich in krassem Gegensatz zur Nutzung von Videoram und 3D Anwendungen wie Demos und Spielen. Ein Aspekt, der gerade auch mit den Homecomputern entwickelt wurde von Elite bis Starglider II, Space Harrier und den ersten OpenWorld Welten.  <\/p>\n\n\n\n<p>\/\/ ToDo: Check Sinclair 68k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letztlich ist die Organisation des Videorams der Homecomputer ihre gr\u00f6sste Schw\u00e4che gewesen. 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