{"id":3960,"date":"2025-04-01T06:56:12","date_gmt":"2025-04-01T06:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3960"},"modified":"2025-04-02T06:24:34","modified_gmt":"2025-04-02T06:24:34","slug":"des-gamedevs-designers-wichtigstes-tool-homecomputerzeit-das-hueslipapier-oder-das-blockpapier-kurzbeitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3960","title":{"rendered":"Des Gamedevs\/-designers* wichtigstes Tool (Homecomputerzeit): das &#8222;H\u00fcslipapier&#8220; oder das Blockpapier [KurzBeitrag]"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"886\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22-1024x886.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3961\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22-1024x886.png 1024w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22-300x260.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22-768x665.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22-624x540.png 624w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-08.55.22.png 1236w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\/\/ Mehr dazu: <a href=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3782\">https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3782<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00fclsipapier<\/h2>\n\n\n\n<p>Das &#8222;H\u00fcslipapier&#8220; ist konstitutiv f\u00fcrs Gamedesign der 80er Jahre und das auf mehreren Ebenen. Wie bei anderen Medien auch entstehen die neuen Produkte oft zuerst in den \u00e4ltern Medien, also in den Medien, die von diesen sp\u00e4ter &#8217;simuliert&#8216; werden (The medium ist the message).<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rechner und -papier und Gesellschaft<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Und so ist es Papier, damals frei verf\u00fcgbar und eben gerastert. Das H\u00fcslipapiert dient zum Rechnen (darum auch Rechenblock) wie zu Schreiben. Dabei hilt das Raster. Es passt damit auch politisch noch in die sehr rastrige Welt der 80er Jahre. Teilweise gilt das karrierte Hemd auch visuell als das Hemd des Kleinb\u00fcrgers. Die Welt hat gerade angefangen sich aufzubrechen und sich zu &#8222;individualisieren&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Programmieren auf Papier<\/h2>\n\n\n\n<p>Als am Anfang Computer noch teuer war, wurde auch diesen Bl\u00f6cken vorprogrammiert &#8211; auf Papier programmiert. Man hatte noch keinen Rechner und darum blieb einem nichts anderes \u00fcbrig. Aber auch Formeln wurden benutzt, erstellt. Hier ging fliessend \u00fcber vom Papierrechnen zum Computerrechnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Simulation der Turing Maschine<\/h2>\n\n\n\n<p>Das H\u00e4uschenpapier war geradezu der Ausgangspunkt f\u00fcr die Digitalisierung, das Medium, das in den Computer &#8222;digitalisiert&#8220; wurde. Oder anders gesagt: die analoge Grundlage der virtuellen Turing Maschine. Der analoge Rechner.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Execl und Array<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur auf der Ebene des Rechnens spielte das ganze eine Rolle, sondern auch im Grafischen. War doch Grafik am Anfang nichts anderes als Pixel-Arrays. Und nichts anderes ist nat\u00fcrlich auch das H\u00e4uschenpapier, ein riesiger Array oder h\u00e4rter: der Vorl\u00e4ufer des Excelrasters. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zeichnungsprogramm<\/h2>\n\n\n\n<p>Und da Grafik in der Homecomputerzeit auch immer Array war, ist es kein Wunder nutzte man die K\u00e4stchen auch als Zeichnungsprogramme, um sie danach von Hand zu digitalisieren. <br>[0][0][1] wurde dann einfach 2^3*0 + 2^2*0 + 2^1 * 1 = 1. Es war also auch eine sehr gute Sache Digitales abzubilden, damit umzugehen und es zu verwandeln. Sei es f\u00fcr Kl\u00f6tzchen oder f\u00fcr Sprites<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leveleditor<\/h2>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste wichtige Tool ist der Leveleditor. Damalige Spiele waren &#8211; wie die Zeit &#8211; aus Tiles aufgebaut. Komplexit\u00e4t entstand aus einer Art Tile-Atomen. Und dies ging nat\u00fcrlich ebenfalls fantastisch damit. In diesem Sinn entstand die grosse Welt als Leveleditor auch oft im H\u00fcslipapier und wurde sp\u00e4ter &#8222;digitalisiert&#8220;, was heisst \u00fcbertragen. <\/p>\n\n\n\n<p>\/\/ Vgl. Paradigma des Rechners &#8211; zx81 und die Idee des Rechners &#8211; ausbaubar mit Drucker &#8211; Basic Einf\u00fchrung &#8211; Rechnen mit dem ZX81  > BlogEintrag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/\/ Mehr dazu: https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=3782 H\u00fclsipapier Das &#8222;H\u00fcslipapier&#8220; ist konstitutiv f\u00fcrs Gamedesign der 80er Jahre und das auf mehreren Ebenen. Wie bei anderen Medien auch entstehen die neuen Produkte oft zuerst in den \u00e4ltern Medien, also in den Medien, die von diesen sp\u00e4ter &#8217;simuliert&#8216; werden (The medium ist the message). 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