{"id":5676,"date":"2025-08-25T09:01:05","date_gmt":"2025-08-25T09:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=5676"},"modified":"2025-08-25T09:48:38","modified_gmt":"2025-08-25T09:48:38","slug":"pocketcomputer-kategorie-des-gaming-auf-fuers-learning-gedachten-calculators","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=5676","title":{"rendered":"PocketComputer (8Bit): Eigene Kategorie des Gamings auf einem f\u00fcrs (E-)Learning gedachten Calculators"},"content":{"rendered":"\n<p>Ende der 80er Jahren waren Computer teuer und die Computerr\u00e4ume an Schulen nicht unbedingt gut best\u00fcckt. Erfahrung: &#8222;<em>IBM PC I&#8220;s etwa im Thurgau<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.swissdigitization.ch\/contributions\/3\">Siehe dazu auch hier.<\/a> Im Kanton Z\u00fcrich es Apple geschafft hatte, zum Schulcomputer zu werden mit ihren Mac.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit stellte sich die Frage etwa in der Ostschweiz: Wie bringen wir den Leuten (Erfahrung:<em> Oberrealschule = MINT Kantonsschule in Frauenfeld<\/em>)  das Programmieren bei? Die Antwort hiess etwa: SHARP 1403. 100%tig japansiche Technologie. Das war eigentlich ein Taschenrechner. Daf\u00fcr wurde er auch ben\u00fctzt (neben dem HPs). Und er war auch in BASIC programmierbar. Einzeilig, aber programmierbar. Anders als die programmierbaren HP-Rechner mit ihrer eigenen Programmiersprache (Erfahrung: <em>Damals n\u00f6tigte die Bernina-N\u00e4hmaschinenfabrik ihre Drehbankarbeiter zur Programmierung von HP-Rechnern!<\/em>) war dieser SHARP 1403 eigentlich ein vollwertiger Taschencomputer. Er besass sogar eine ! QWERTY-Tastatur und hatte ein BASIC. Also perfekt geeignet f\u00fcr eine Kantonsschule &#8211; auch preislich &#8211; damit Programmierunterricht zu geben. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1537\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-2048x1537.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5677\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-2048x1537.jpg 2048w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-300x225.jpg 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-768x576.jpg 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_2123-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit war es auch m\u00f6glich (BASIC sei Dank), auch interaktive Programme zu gestalten (Siehe dazu Interview L\u00fchrmann mit &#8218;Basic interaktiv vs FORTRAN&#8216;). <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich gab es schnell auch kleinere Spiele wie Hangman etc. im Sinne der 1<a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=6663\">01 BASIC GAMES (Mainframe, Homecomputer)<\/a> Und ! man konnte anscheinend &#8211; dies weiss ich erst seit kurzem &#8211; auch direkt die Pixel ansteuern und\/oder in Assembler das Ganze programmieren. Selbstverst\u00e4ndlich war das Ende der 80er Jahre f\u00fcr Leute mit einem modernen 16\/32 Bit Homecomputer zu Hause dann doch etwas banal. Aber immerhin, es gab es und einige interessierte haben also tats\u00e4chlich Games gemacht dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist von diesen Games regional\/lokal nichts \u00fcbrig geblieben. Es entstand hier sehr lokal Software in Form von Spickprogrammen oder auch Games. Der Tausch mit anderen, war aber praktisch unm\u00f6glich. Es musste getippt werden, eine m\u00fchsame Sache. Und beim Batteriewechsel war alles weg. Zum Speichern braucht dieser Computer ein eigens Interface zu einem Kasettenrekorder oder Ausdrucken. Daf\u00fcr brauchte es ein eigenes Druckerchen. <br><br>Und so wundert es nicht, dass heute zu diesem Computer fast nicht mehr zu finden ist. Und wenn ist immer die Frage wie damals: Tippe ich das jetzt ernsthaft alles ab 1988,89,90? Dieser PocketComputer zeigt auch auf, was passiert, wenn es keinen frei verf\u00fcg- und austauschbaren Datentr\u00e4ger gibt wie etwa mit der FloppyDisk am Computer. <br><br><strong>In der Digitalisierung von verschiedenen Personen war dieser Rechner dennoch enorm wichtig, war er doch f\u00fcr viele ein Firsteignerkontakt. Also das erste eigene rein digitale Ger\u00e4t. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Experimentelle Arch\u00e4ologie stellen sich \u00e4hnliche Fragen: Wie bekommt man heute noch die Manuals, gerade etwa f\u00fcr den Assemblerbereich. Immerhin gibt es noch einige kleine Seiten (in Frankreich), die sich dem Computer in Europa annehmen. Allerdings sind auch die inzwischen Outdated. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Games<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt dennoch einige Spiele, die \u00fcberlebt haben (vermutlich findet man in Asien noch mehr Spiele, allerdings wird es hier sprachlich\/technisch schwierig).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/edgar-pue.tripod.com\/sharp\/files1403.html\">https:\/\/edgar-pue.tripod.com\/sharp\/files1403.html<\/a><br><br>Einige Spiele finden sich hier. Fast alle Spiele wurden mit einem Extension-Framwork (PETOOLS) gemacht. Nichts desto trotz sieht man hier, wie komplexeren Spiele funktionierten und ! man kann daraus auch Dinge ableiten, gerade mit den PETOOLS !<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1286\" height=\"1764\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5706\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17.png 1286w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17-219x300.png 219w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17-768x1053.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17-1120x1536.png 1120w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Bildschirmfoto-2025-08-25-um-11.40.17-624x856.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1286px) 100vw, 1286px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mehr dazu hier: <a href=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=5667\">https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=5667<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende der 80er Jahren waren Computer teuer und die Computerr\u00e4ume an Schulen nicht unbedingt gut best\u00fcckt. 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