{"id":682,"date":"2023-08-23T12:08:24","date_gmt":"2023-08-23T12:08:24","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=682"},"modified":"2023-08-25T06:42:04","modified_gmt":"2023-08-25T06:42:04","slug":"mainframes-und-8bit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=682","title":{"rendered":"8Bit-I: Mainframes und 8bit"},"content":{"rendered":"\n<p>(Ein kleiner einfacher \u00dcberblick)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"330\" height=\"245\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Terminal-dec-vt52.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-684\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Terminal-dec-vt52.jpg 330w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Terminal-dec-vt52-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Oft wird vergessen, dass es selbstverst\u00e4ndlich seit den 60er Jahren komplexe Mainframes gab. Diese waren mehrheitlich komplexe Multiusersysteme (Kosten mehrere Millionen). Ihre Aufgaben waren vor allem Businessaufgaben, denn nur dort &#8218;rentierte&#8216; sich die massiven Ausgaben dieser Systeme. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frontend-Terminal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Frontend solcher Systeme waren meist Terminals &#8211; wie VT52 (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/VT52\">VT52 &#8211; Wikipedia<\/a>). Meist handelte es sich um Textscreens. Diese Textscreens waren relativ einfach zu bedienen und programmieren. Die Vorteile waren: Hohe Aufl\u00f6sung f\u00fcr Text 80&#215;12 und damit auch die M\u00f6glichkeit den Bildschirm Remote bedienen zu k\u00f6nnen. Ein Bildschirm hat: 960bytes. Zudem waren die Terminals mit ihren Protokollen normiert (etwa VT100).<\/p>\n\n\n\n<p>(Diese Standards werden in der Homecomputerscene wieder eine Rolle spielen, wenn Homecomputer sich per Telefon irgendwo einloggten (BBS) oder direkt auf ein UNIX-System einloggte.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Programmiersprachen: C, Pascal, Basic <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele verwendeten ein eigenes Betriebssystem, eines mit Auftrieb war UNIX (heute etwa MacOS X oder via Windows NT Windows oder als Neuprogrammierung Linux). Es war frei erh\u00e4ltlich nachdem, ATT wegen Monopolvorw\u00fcrfen aufgespaltet wurde. Die Programmiersprachen waren Anfangs AGOL, das sich sp\u00e4ter in C oder Pascal (ETH Wirth) weiterentwickelte. Also alles kompilierbare Hochsprachen. Dies erm\u00f6glichte, dass nicht erst am Computer bei der Ausf\u00fchrung &#8218;herauskam&#8216;, dass es nicht ging. Es ist vorgepr\u00fcft. Dasselbe gilt auch fuer die Nebenl\u00e4ufigkeit &#8211; mehrere Programme am Computer gleichzeitig.<\/p>\n\n\n\n<p>(vgl. dazu Gugerli &#8211; Wie die Welt in den Computer kam)<\/p>\n\n\n\n<p> Die Abh\u00e4ngigkeit war klar: Master Slave. Disney verarbeitete das Ganze in Tron und ja es ging natuerlich auch im Spiele, als Abbild dieses Verh\u00e4ltnisses (Die Spielautomaten sind in einem gewissen Sinn die Befreiung).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Tron | Unofficial Official Trailer | Disney+\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/INv-OQ1clmw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Lernen wurde wiederum eine Sprache erfunden, die einfach sein sollte BASIC mit nur x Befehlen und pro Zeile nur ein Befehl. All das machte sie einfach und m\u00e4chtig, aber es entstanden auch viele Varianten (mit Dabei Microsoft).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Machtpolitik &#8211; Kontrolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich waren diese Grossrechner streng reglementiert und mehrheitlich in Unis oder Grossfirmen zu finden. Darum waren auch die M\u00f6glichkeiten begrenz, damit etwas zu tun. Dennoch enstanden auf diesen Grossrechnern die ersten MultiUserDungeons (MUD) und wurden auch rege Inhouse oder Remote genutzt. Sie waren damals schon MultiuserSysteme!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PLATO Systems<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Plato system zeigt aber auch, was passiert, wenn ein fortschrittliches Multiusersystem mit einfacher Programmierung auf eine Universit\u00e4t trifft. In diesem Elearning-System konnte jeder in einer einfachen Programmierpsrache selbst Programme erstellen. Auch m\u00f6glich war es Grafik zu zeichnen, weil es keinen eigentlich Textmode gab. Das Resultat ein geradezu fantastisches \u00d6kosystem und ! viele viele Spiele!<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu hier: <a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=7400\">PLATO Systems \u2013 ein ELearning-System und darin ein GameDesign-Biotop (1960+\/1972+) (Updated) | GAMELAB.CH<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neu: Private Kommerzialisierung die Homecomputer <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu hier: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=691\">8Bit Kommerzialisierung | ResearchBlog Swissdigitization \u2013 Latest findings.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ein kleiner einfacher \u00dcberblick) Oft wird vergessen, dass es selbstverst\u00e4ndlich seit den 60er Jahren komplexe Mainframes gab. Diese waren mehrheitlich komplexe Multiusersysteme (Kosten mehrere Millionen). Ihre Aufgaben waren vor allem Businessaufgaben, denn nur dort &#8218;rentierte&#8216; sich die massiven Ausgaben dieser Systeme. 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