{"id":8205,"date":"2026-10-23T09:39:27","date_gmt":"2026-10-23T09:39:27","guid":{"rendered":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=8205"},"modified":"2026-10-23T09:40:10","modified_gmt":"2026-10-23T09:40:10","slug":"swissness-swiss-style-games-und-tilebasierung-und-ihre-politische-bedeutung-organisation-und-macht-these","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=8205","title":{"rendered":"Swissness, Swiss Style, Games und Tilebasierung und ihre m\u00f6gliche politische Bedeutung &#8211; Freiraum, Organisation und Macht [These]"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Swissstyle mit Raster- und Gridsystemen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verwendung des Swiss Styles mit ihren Rastern und Grids versucht auch in den 40, 50, 60, 70er Jahren ein \u00dcberfluss an Information, Management besser lesbar und kontrollierbar zu machen, bzw. zu &#8222;Kanalisierung&#8220;. Wer das Grid kennt, kann da auch alles einf\u00fcllen, was reinpasst und daf\u00fcr produziert wurde. So lesen sich viele der Gestaltungsb\u00fccher auf der Metaebene. Gestalt shaped da den Inhalt in Rastern und Grids.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/USM_Haller_Workstation.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8206\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/USM_Haller_Workstation.jpg 500w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/USM_Haller_Workstation-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ USM und seine Modularit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Modular &amp; wie die Welt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich handelt sich dabei nicht nur um ein Gesaltungskonzept, sondern auch wie Informationen verarbeitet, gedacht und organisiert werden. Quasi der Rahmen: Das USM  Gestell bestimmend. Da kann man nichts falsch machen. Und in die K\u00e4stchen f\u00fcllt man dann die Dinge auf, das Raster oder die Metastruktur\/Algormithmus des Swiss Styles erm\u00f6glicht dann K\u00e4stchen &#8211; in die man Dinge einf\u00fcllt, diese werden aber nie aus ihrem designten Kasten rauskommen, aus ihrer Umklammerung etwas der visuellen Kybernetik. Jetzt braucht man nur noch zu definieren, was da sein kann, welche Element oder Typen in diese K\u00e4stchen geh\u00f6ren &#8211; der Setzkasten muss her: Weisse Fl\u00e4chen, farbige andere. Schubladen in allen Varianten, Leere K\u00e4stchen. Es geht also darum die Typen zu definieren darin. Es sind M\u00f6bel- und Gesellschaftssysteme<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-2048x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8207\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-2048x1280.jpg 2048w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-300x188.jpg 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-768x480.jpg 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-1536x960.jpg 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/0_modul-schrank-kon_79936149-624x390.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Bild des bekannten M\u00f6belbausystem Lehni mit seinen verschiedenen Element-Typen<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Games &amp; Tilebasierung und die Ordnung der Welt: Einen Schritt weiter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Tick weiter geht die Nutzung von Tiles bei Games. Tiles werden definiert und beim Aufbau ist es nur ein Array mit Referenzen. Das Ganze ist gut verwaltbar, handelbar und die Koh\u00e4renz allein durch die verschiedenen Teile gew\u00e4hrleistet. Es bestimmt gerade darum anfangs stark &#8211; wie in den Brettspielen &#8211; die Spielmechaniken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PlanetCoward Amiga 2026: Hier sieht man links die Tiles und rechts die Welt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1371\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8209\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1.png 2048w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1-300x201.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1-768x514.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1-1536x1028.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-11.58.41-2048x1371-1-624x418.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1618\" height=\"1188\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8208\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34.png 1618w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34-300x220.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34-768x564.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34-1536x1128.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2025-11-07-um-15.03.34-624x458.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1618px) 100vw, 1618px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Einige wenige Tiles erm\u00f6glichen riesige Gestaltungsr\u00e4ume, weil quasi der Rahmen alles setzt und die Tiles dann &#8218;eingesetzt&#8216; werden k\u00f6nnen. Quasi die Welt kann ausgerollt werden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gibt es nat\u00fcrlich auch schon im physischen gross etwa in Mannheim (zu oft zerst\u00f6rt) oder in den USA<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Mannheim_Innenstadt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8216\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Mannheim_Innenstadt.jpg 1200w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Mannheim_Innenstadt-300x200.jpg 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Mannheim_Innenstadt-768x512.jpg 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Mannheim_Innenstadt-624x416.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Mannheim im Raster: Treffen wir uns heute im C1?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Games wird die Welt mit einigen &#8211; wie wir oben geshen haben &#8211; wenigen Tiletypen gestaltet. Das heisst, es gibt Grundbausteine, die sich kombinieren lassen und mit denen man dan Welt erschafft oder kontrolliert. Anders gesagt, die Welt wird hier gedacht, als etwas, was aus den gleichen Teilen gebaut ist. Du brauchst nur 30 Modelle und der Rest kommt dann schon daraus heraus. Der Rahmen gestattet aber auch den Inhalt, die M\u00f6glichkeiten. Er ist quasi das kybernetische Rundherum. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/SimCity-Indigo.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-8211\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ SimCity 1 1987? &#8211; Alles im Grid. Aber nicht total (siehe Strassen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies findet sich auch in Politik, Management, Theorie (etwa Luhmann) und Kultur wieder. Die Gesellschaft ist recht &#8222;statisch&#8220; (nicht stratifiziert) und besteht genau aus solchen K\u00e4stchen bis hin zur Sprache in der alles gesetzt ist. Auch hier sind viele auf der Suche nach den Dingen oder Systemen, die Zusammen die Welt ausmachen. Wenn dies nicht an der Oberfl\u00e4che ist, dann doch auf einer Metaebene. Es werden also die GesellschaftsTiles gesucht mit ihren je eigenen Mechaniken und ihren Anschl\u00fcssen zu den anderen Tiles.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Welt in den 70er\/80er Jahren ist auch in K\u00e4stchen zuerst die grossen Zwei (Westen, UDSSR) und dann immer kleinere K\u00e4stchen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesellschaftlicher Ausbruch aus dem Grid<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da versuchen dann ja auch einige auszubrechen. Wobei klar ist, die K\u00e4stchen sind in den K\u00e4stchen und erben von aussen nach innen ihre kybernetischen Regeln. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade in 70er und denn 80er Jahren. Quasi raus aus dem Swiss Style &#8211; raus dem &#8222;Schweizer B\u00fcnzlitum&#8220; mit Flower Power oder &#8222;Z\u00fcri br\u00e4nnt&#8220;. Raus aus dem gesellschaftlichen Grid von Gridnormen und Gridtum. Dies findet sich oder spiegelt sich auch in der Gesellschaft oder umgekehrt: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1302\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-2048x1302.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8212\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-2048x1302.png 2048w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-300x191.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-768x488.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-1536x976.png 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-10.38.38-624x397.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ <a href=\"https:\/\/swisspunk.ch\">https:\/\/swisspunk.ch<\/a> Versuch das Grid aufzubrechen und ein Neues installieren?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Games: Flucht und doch Gesellschaftstragend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant ist, dass die Games gleichzeitig Gesellschafts best\u00e4tigend sind, sie arbeiten anfangs fast alle ausnahmslos im Grid und sie sind aber auch Flucht &#8211; sie pr\u00e4sentieren sich als das Andere. Wobei hier wiederum Baudrillars Zitat zum Tragen kommt, dass wir uns in Games nicht von den Regeln befreien, sondern uns noch strengeren Regeln hingeben und damit moralisch ethisch befreit werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Grid und der Avatar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pong war quasi der frei Mensch &#8211; rasterlos von oben nach unten und doch auf einer Linie eingesperrt. Es sind zwei, die gegeneinander k\u00e4mpfen,  ein Sport. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"260\" height=\"212\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pong_Game_Test2.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-8220\" style=\"width:473px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einspieler-Nachfolger war aber schon anders, hier k\u00e4mpfte der freie Paddle gegen das Grid. Im Ursprungsspiel ist das Grid die Wand (siehe dazu <a href=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/?p=4431\">Clusteranalyse: Breakout\/Arkanoid-likes im CHLudens-Korpus und seine gesellschaftspolitische Bedeutung<\/a>).  Dagegen kann der Einzelne k\u00e4mpfen. Der Einzelne lebt da gerade ausserhalb des Grids und nicht wie im Schach im Grid. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"263\" height=\"379\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Breakout_game_screenshot-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8217\" style=\"width:457px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Breakout_game_screenshot-1.png 263w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Breakout_game_screenshot-1-208x300.png 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedrohlicher wird es dann bei Space Invaders 1978. Hier kommt das Grid geballt als Gegner daher. Ist es eine Armee? von Insekten. Das Milit\u00e4rische scheint hier auch schon mitgedacht (Armeen lieben Formationen &#8211; Kontrolle \u00fcber alles). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1094\" height=\"1020\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.03.09.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8218\" style=\"aspect-ratio:1.0725616620612015;width:511px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.03.09.png 1094w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.03.09-300x280.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.03.09-768x716.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.03.09-624x582.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1094px) 100vw, 1094px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Space Invaders 1978 Arcade: Hier das japanische Orginal &#8211; Kampf der Formation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im klassischen Computerspiel  bewegt sich die Person auch ausserhalb des Grids, dieses begrenzt allerdings seinen M\u00f6glichkeitsraum. Anders gesagt: Leben im modernen Laybrinth (vs. das \u00e4ltere Labyrinth in Kirchen). Die Welt ist klar &#8211; der Avatar bewegt sich darin. Das ist selbst schon bei PacMan 1981 so, hier ist das Grid zwar die Begrenzung, die einzelnen Figuren k\u00f6nnen sich aber schon Stufenlos im Grid bewegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"906\" height=\"560\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.05.21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8219\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.05.21.png 906w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.05.21-300x185.png 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.05.21-768x475.png 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bildschirmfoto-2026-10-23-um-11.05.21-624x386.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Night Stalker Intellivision 1982: Laufen im Labyrinth wie bei PacMan und Co. Der M\u00f6glichkeitsraum ist hier blau und nicht wie damals \u00fcblich schwarz. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"418\" height=\"478\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/images-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8222\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/images-1.png 418w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/images-1-262x300.png 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Scramble Arcade 1982<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr und mehr wird aber auch der schwarze M\u00f6glichkeitsraum gef\u00fcllt mit Tiles. Es ist nun keine einfache Dichotomie mehr zwischen Begehbar und unbegehbar und muss deswegen auch grafisch abgesetzt werden in Hintergrund und Vordergrund. Das Laybrinth muss nun entdeckt werden, wenn es visuell nicht schon ganz klar ist. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"224\" height=\"288\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/grobda-27662.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8223\" style=\"width:457px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann kommen die Spiele, die \u00fcber das Grid fliegen. Sich also ganz \u00fcber das darunter hinwegsetzten. Hier als Beispiel Xevious. Milit\u00e4r k\u00fcmmert sich bekanntlich nicht wirklich um kulturelle Grids. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"290\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Xevious_Start2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8215\" style=\"width:422px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Xevious Atari 2600 1983. Flying over the not so clear visual grid<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wahre Freiheit kommt aber erst dann, wenn die Spiele oft kein Grid mehr verwenden, sondern die Objekt etwa bei Quake und Co nicht mehr auf einem Grid stehen. Oder ist das Grid nur besser aufgel\u00f6st? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-8213\" srcset=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay.avif 1920w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay-300x169.avif 300w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay-768x432.avif 768w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay-1536x864.avif 1536w, https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/quake-gameplay-624x351.avif 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\/\/ Quake &#8211; weniger Grid oder mehr Aufl\u00f6sung des Grids?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und ja das spielt sich oft auch zeitgleich mit den Entwicklungen in der Gesellschaft ab, etwa 1989 und Co. Dabei ist auch klar nach dem Ende der UDDSR: Der Kasten wurde damals doppelt so gross, aber auch doppelt so stark und bestimmend. <br><br>Nichts desto trotz spiegeln viele der Spiele\/Genres ein bisschen auch die politische Situation und den M\u00f6glichkeitstraum. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte auch mit P.M.Ong sagen: In vielen Games lassen sich die M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume der Menschen auf der Metaebene spielen.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">___<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich ist dies alles l\u00e4ngst bekannt, dann sorry. Aber auch wenn, ist es ein guter Moment da weiterzusuchen in diesen 80er Jahren Systemen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Swissstyle mit Raster- und Gridsystemen Die Verwendung des Swiss Styles mit ihren Rastern und Grids versucht auch in den 40, 50, 60, 70er Jahren ein \u00dcberfluss an Information, Management besser lesbar und kontrollierbar zu machen, bzw. zu &#8222;Kanalisierung&#8220;. Wer das Grid kennt, kann da auch alles einf\u00fcllen, was reinpasst und daf\u00fcr produziert wurde. 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