Archiv der Kategorie: (Taschen)Rechner

Taschenrechnergames – ein fast vergessenes Genre

In den 80er bis Anfang 90er war der Taschenrechner oft auch ein Taschencomputer. Rechnen war dabei seine erste Funktion mit den Sonderfunktionen wie Sin/Cos/Tan/Wurzel etc. Dazu waren sie meist programmierbar und wurden in den Gymnasien auch benutzt, um etwa ins Programmieren einzuführen. Meist BASIC. Ein Beispiel mit weiterer Verbreitung war etwa der PC-1401/1402 von Sharp (1983+)

Auch er war programmierbar und in einem gewissen Sinn noch ganz im Fahrwasser des Darthmouth Basic nämlich vorallem auf Input/Output ausgerichtet.

Und viele Schüler* mussten darauf programmieren, aber haben aber auch selbst dann eigene Software entwickelt oder abgetippt. Die Möglichkeiten waren natürlich auch begrenzt: 1 Zeile, wenig Zugriff auf die Display-Matrix.
Das meiste dieser Software scheint (leider auch schwierig etwas aus diesen Taschencomputern herauszubringen) allerdings für immer verloren zu sein und so finden sich selbst im Netz leider nicht besonders viele Beispiel dazu .-(

Sollte aber dennoch jemand etwas gerettet haben, meldet euch! Oder es ist Zeit wieder anzufangen: Handbuch >

Persönlicher Background von Personen – Jack Tramiel Mr Commodore C64, Mr Atari ST oder …

Luhmanns Systemtheoriediktat, dass bei Systemen die Grundlage ihres physischen Funktionierens keine Rolle spielt, sondern nur die eigene Autopoiesis, ist letztlich die Kreation eines MagicCircle. Dieser MagicCircle vereinfacht dabei jede Art von Auseinandersetzung und verkuerzt damit die Komplexität als Fokussierung. Man könnte auch sagen: der Tunnelblick oder rhizomatischer: nur ein Plateau.

Schaut man sich die Personen, die die Computerindustrie vorwärtsgetrieben haben – gerade im Home-Privatisierungsbereich an, gibt es da doch einige Personen (wie Sinclair), deren eigener Background und Motivationsdesign wichtig sind und da spielt der Background sehr wohl eine Rolle.

Systemgeschichte

Jack Tramiel hat im System der Computerindustrie zwei wichtige Dinge getan: Er hat eine Firma gegruendet, die nannte er Commodore. Sie stellte zuerst im ‚Lowend‘-Bereich „Rechner“ bereit, zuerst wie fast alle in dieser Branche ‚Rechenmaschinen‘ und danach zuerst Bueromaschinen. Es folgten Homecomputer wie der C16, C20. Der Kauf von 6502 Fabrikant. Dabei war der niedrigste Preis immer das Verkaufsargument – auch bei der verkappten Spielkonsole C64 (8bit). Beim BASIC des C64s war es dann auch zuviel des Billigen (10+ Jahre dasselbe Microsoft Basic). Nach dem Streit in der Firma Commodore, verliess er die Firma und kaufte den neuen Firmenteil Atari und kämpfte mit den Problemen des Videogamecrash und steckte alles in den Atari ST (16/32bit). Dieser sollte die einstige Marktuehrerschaft zurueckbringen. Und der Atari ST war frueher und auch immer billiger als sein Konkurrent Amiga und setzte diesem auch zu. Hier sollte noch geklärt werden, welcher Computer in Sachen Business ’nachhaltiger‘ war.

Die rhizomatische Geschichte

Und ja dann kann man sich fragen: Woher kommt denn Jack Tramiel und was motivierte ihn? Seine Lebensgeschichte ist die, eines von den Nazis-Verschleppten juedischen Polen Idek Trzmie ins Konzentrationslager, befreit von den USA.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Tramiel

Er emmigrierte in die USA, änderte seinen Namen, war Armeeangehöriger, -angestellter und schliesslich startet damit dann die Geschichte, die wir alle im System „Computerentwicklung“ kennen. Dabei sind auch hier Irrrungen und Wirrungen des Alltags nicht dargestellt und damit auch eine Fokussierung, Verkuerzung und Linearisierung.