68k-Homecomputer: je grösser umso schneller

Interessanterweise beginnt mit den 68k Homecomputern auch die Skalierbarkeit anders zu werden. Es ist nun möglich auf der Ebene des Prozessors wie auf der Ebene der Coprozessoren, zu skalieren.

MOVEM (68k-Command)

Der 68k besitzt etwa den MOVEM-Befehl, damit lassen sich ganze Speicherbereiche kopieren. Möglich sind damit 8 Longworlds der Datenregister D0-D7 wie auch Addressregister von A0-A7. Also im Gesamten sind dass 8*4 + 8*4 Bytes. Das heisst, es lassen sich gleichzeitig 2*64 Bytes direkt verschieben ohne einen Blitter (grafischen Prozessor). das sind 2*64 also 128 Bytes.

Das sind etwa beim Atari ST in Bildpunkten: (128/4)*8 Pixel = 256 Pixel – also fast eine ganze Screenlinie.

Das heisst auch, dass man damit bei grösseren Sprites einen Vorteil hat gegenüber kleineren Sprites, die etwa nur 16 Pixel breit sind, hier bringt der Einsatz von MOVEM nicht viel. Allerdings spielt hier ror.l und rol.l auch eine Rolle in der Effizienz.

Blitter Amiga später Atari ST

Noch radikaler sieht es natürlich beim Einsatz von Grafischen Prozessoren aus wie dem Default-Blitter des Amigas. Hier spielt die Grösse (Fläche) des Grafischen Objektes zwar eine Rolle, aber viel weniger als die einzelnen Operationen des Blitters – hier ist einer der Flaschenhälse die Anzahl der Blits.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert