8Bit-II: Kommerzialisierung – Arcade, Consoles und PCs und Homecomputer

Nach den Grossrechnern emanzipierte sich immer mehr eine neue Szene.

(kein Computer, nur eine elektrische Logik)

Zum ersten entstanden, die Arcades mit komplexen – meist Actionspielen. Das Motivations und die Monetarisierung war klar. Das war dedizierte teure Hardware und erweiterte damit die Analogen Arcades. Daraus entstanden dann – in einer positivistischen Geschichtschreibung die Consolen für zu Hause.

Zuerst kommen wie im Fall der Arcades Schaltungen an. Sie erweitern den nicht-interaktiven Fernseher zum Spielgerät und ermöglichen es, den Inhalt selbst ‚zu spielen‘. Es ist wie an anderer Stelle völlig logisch, dass viele Käufer zum Fernseher auch ein Telespiel sich anschaffen. Ein „Migroskonsolenspiel“ und das Bildschirmspiel der DDR in der Manipulation. Wie wählt man die verschiedenen Sportarten aus?

Danach kommen dann die ersten wirklichen ‚Consolen‘.

Der Computerbereich war verlangsamt in diesem Prozess unterwegs, da unklar war, was man mit so einem Computer den so tut (vgl. Gugerli) bzw. alle Zusatzhardware wie Drucker oder Tape/Diskettenlaufwerk unendlich teuer gewesen wäre. Aber einigen schien klar zu sein, dass man mit Computern mehr erreichen konnte, als mit dem beschränkten Markt der Consolen (der zudem einem Crash entgegenwankte – 30 Mio verkaufte Atari 2600).

Zuerst entstanden Homebrew (selber Löten) Computer und darauf die ersten PrivatenComputers wie der Apple II. Dies war der ‚Businessbereich‘, hier fuer produzierte später dann auch IBM ihren PersonalComputer (PC).

Neue Konkurrenz unter den teuren Büromaschinen

Die Platzhirsche der Computer waren damals teuer (und ausbaubar) und so verwundert es denn auch nicht, dass neue Akteure auf den Platz traten, die im unteren Segment Boden gutmachen wollten und (viele aus dem Consolenbereich) teilweise auch Massencomputer herstellen wollten. Die Konzepte waren letztlich schon seit 1977 mit dem Apple 2 bekannt.

Die jungen billigen 8bit-Wilden: Atari, ZX81, ZX Spektrum, Amstrad und der C64

Praktisch alle wollten mitmischen. Dabei waren die Ressourcen sehr beschränkt: Der Processor war teuer, der Speicher war teuer, die Peripherie war teuer. Aber anscheinend auch die mögliche Zielgruppe war riesig (dies zeigte zumindest etwa die vielen Telespiele und die die Atari 2600).

Atari war mit seinem 400/800 unterwegs und sehr erfolgreich. Der ZX81 kam aus dem Hause Sinclair (einer der Elektronik an jeden Mann/Frau/Kind bringen wollte) und Commodore (Hatte Businesscomputer) wollte auch in diesen Bereich vorstossen. Anders gesagt: Die Demokratisierung war eigentlich eine Kommerzialisierung hin zu den heute ‚Endandwender’* gennanten möglichst breiten Zielgruppe.

Die Hierarchie

Das gibt vereinfacht folgendes Bild:

Mehr zu den LowCost-8bit-Homecomputern hier >

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