// Achtung, hier ist nichts neu in diesem BlogArtikel ausser der Quervernetzung
Durch ein Interview zum Thema Stadgärtnerei in Basel wurde einmal mehr klar, dass gerade die Musik sehr früh digitalisiert bzw. eine Erweiterung im Digitalen fand. Das heisst, es wurde auch hier nicht nur digitalisiert – also Dinge übersetzt in digitale Musikinstrumente wie etwa bei MIDI, sondern es entstanden neue Klangwelten. Die davor nicht existierten – weil sie rein technisch möglich waren. Es entstanden in der alten Nomenklatur – neue Instrumente und sei es am Ende Computer wie der C64 mit ihrem SID-Chip mit eigenem Klang.
Die viel verbreiterten Synthis waren allgegegenwärtig in der elektronischen Musik jenseits der Klassik.
Wobei das Establishement dies nicht unbedingt wahrnahm, da ihr Musik vorallem durch die Differenzierung „Klassische Musik“ beherrscht war. Dennoch liess sich diese neue kybernetisch/virtualisierte Musik in die klassischen Kanäle spielen. Radio braucht nur Ton und das kam am Ende raus. Anders sah es aus bei Computerspielen und Demos. Hier gab es keine Massenmedienkanäle, nicht mal einen Musikvertrieb.

