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ResearchDemo: Josef K and the Cathodic Guillotine – The Ugly Demo (Amiga)

The demo in its final version (without endless display of the Amiga memory).

The demo was written from scratch in assembler. The VisualStudioCode with the Amiga Assembly was used.

Ressources

The resources of the demo – including .adf, SourceCode, Video, some Pictures:

Research demo

The demo “Josef K … “ also contains some research questions. The following research questions were answered.

Research questions

Of course, there are already answers to all the following questions in the form of demos. Nevertheless, the approach chosen here was to make such a demo ourselves (experimental archeology) in order to experience for ourselves why the demoscene is partly the way it is. An attempt was also made to apply all the categories in the demo itself in order to ‚experience‘ the interactions for ourselves.

The questions and sub-questions:

  1. Why do all demos try so hard to have a good design? And why is it difficult to make an ugly demo? And what stops a maker* from doing so? (Demo-Brute)
  2. Why are there very little tile-based graphics in demos, especially on the Amiga (except for scrolling fonts or endless backgrounds)?
  3. Many demos don’t say much about their design. Why is that so? Can demos be self-reflective and because it’s clear that they can, why doesn’t it happen anymore?
  4. Many demos do not contain any source code in the demo display itself. Why is that the case? Is there a way to integrate code into the demo?
  5. Irony: Can demos also be ironic towards the demoscene itself and the demoscene as a community? And if so, how? Problem: parties.
  6. The stories of demos often try very hard and are often not well told. Why is that the case? How can a classic story be integrated?
  7. Cultural connections. Very few demos have any kind of cultural connection to existing (culture/art/design) discourses. Exceptions are music/sound and film. Beyond that, there are very few allusions, adaptations of existing texts, plays or films. Are this set rules? And if so, why?
  8. Inclusion of the specific demo event. How can this be done? Specifically, it was about the fact that MountainBytes has always had cows (since the BünzliParty) and that’s just very stereotypical (and since I grew up on a farm, also a bit too bünzlig). How about putting a „Naktwanderer“ (Nude hiker) in the limelight (also a very “Bünzli” theme in CH) [Bünzli: average swiss persons with some problems]
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Einige interessante Punkte zum Zitieren

Dabei sind natürlich auch die klassischen Stereotypen.

Einige interessante Quotes:

Ein ganz grosser Punkt: Der kulturelle Background der Scene! Viele waren jung und haben dementsprechend (Noch keine Bildung zum Thema), sie waren also Autodidakten*.

Und ein Problem bei der Professionalisierung später? Und ist das ein Grund, warum so wenige Demos gutes Design im klassischen Sinn hatten und sich die Szene inklusive Games so eigenständig entwickelte. Keine Vorbilder und kein Bezug? Ein Glücksfall oder ein Teil des Phänomens die „Scene“?

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Als die Formel ein Teil der Algorithmen wurde

Vom ewigen Beständigen zum flexiblen Ausgeführten – ein kleiner Schritt für die Mathematik, ein grosser für die Menschheit: Alain Turing und Co und die Universalmaschine. Kein Wunder wollten die Mathematiker am Anfang Maschinen, die Differentialgleichungen und Co lösen konnten, statt trivial Bits&Bits zusammen rechnen. Sie sind zu „einer Unterkategorie“ geworden, eines viel mächtigeren Diskurses. Auch wenn die Praxis von Mathematik immer die Anwendung von Algorithmen waren mit vorhandenen Lösunswegen. Brute Force Methoden gehörten allerdings dann doch selten dazu und heute sind sie Alltag bis hin zum Learning von NeuroKIs. Hier spielt die Informatik angelehnt an die Biologie ihre grösste Stärke aus und auch ihre grösste Schwäche. Es geht nicht mehr um Regeln.

Das lange Leben von GOTO auch in C, Java und C#

Gibt es goto auch in C, Java oder C#? Da denkt man nein, das kann nicht sein. Das war doch das Argument gegen Assembler – nie wieder GOTOs und damit schwer les-, wart- und erweiterbaren Code. Schon gar nicht bei Sprachen mit VM wie Java oder C#.

Und dann meint CW bei einer Diskussion am Abendessen – alles Coder*: Doch das gibt es weiterhin. Und ein Blick ins Netz – altmodische Google-Suche – zeigt: Ja es gibt es als GOTO/Labels-Komplex. Es ist etwas nachdem man gar nicht sucht, wenn man denkt, es gibt es nicht.

Die Begründungen dafür (es nennt sich nun Goto/Label) sind die alten: Wie kommt man möglichst schnell aus einer tiefen Verschachtelung raus.

https://www.geeksforgeeks.org/goto-statement-in-c

Und noch unglaublicher Java:

https://www.geeksforgeeks.org/g-fact-64

Keine Gotos scheinen zu kennen Javascript, Python.

Das sind natürlich im ersten Moment schlechte Nachrichten, weil es nun diese Möglichkeit wieder gibt und im zweiten Gute: Man kann es im SizeCoding eigentlich wieder nutzen.

Wo ist der Cyberspace? [Ein Anfang]

Es ist eigentlich eine alte Frage: Wo ist dieser Space, der im Computer entsteht? Wo ist der Regelraum?

Selbstverständlich gab es früh die Schnittstelle zwischen dem „digitalen“ Regelraum ins ‚Analoge‘ – so wurde der Cyberspace auch analogisiert – Plotter (Zeichnender Stift) waren nicht umsonst sehr beliebt als Displays von früher digitaler (meist algorithmischer) Kunst, es wurde gedruckt (Rasterdrucken) oder sogar in Luftschwingungen übersetzt als Musik. All das ist eine Veränderung in der ‚analogen‘ Welt – hier ist alles klar.

Aber der Rest? All die digitalen Bilder – existieren nur im Moment. Sie sind eine Realisierung des Konstruktivismus. Aber wenn sie ‚laufen‘, wo sind sie? Wo leben all diese NPC, wo bewegt sich mein Avatar. Wo ist der Text der Webseite? Leben die Avatare / NPCS – wie einige Kinder glauben im Display – früher im Fernseher? Eingequetscht wie in LittleComputerPeople im Haus im computer und verkleinert – und ja früher waren die Fernseher (CRT) breit und gross – aber bei Flatscreens? Da wird es eng – dieses digitale Nichts.

Zu dieser Frage gibt es keine einfache Antwort. Es geht nicht um die analoge Erklärung: „Ach hier hast du den Speicher etc“, sondern es geht um die Frage: Wo in der analogen Welt befindet sich dieser Raum, in dem wir tausende von Stunden verbringen. Wo ist er verortet, wenn er denn verortet werden muss.

Rechtlich hat diesen Cyberspace längst die analogen juristischen Welten eingeholt und kolonialisiert. Er ist rechtlich und sozial ein Teil der Gesellschaft geworden. Aber darüber hinaus?

Betrachtet man die ersten Crackerintros, Demos und Games ist die Sache noch viel offener.

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Demos und die Music

Eine Demo ist im besten Fall ein multimediales Produkt. Das heisst, die Grafik wie die Musik sind maximal auf einander abgestimmt. Dies ist in seiner Art nur möglich, weil es bei den meisten Demos weder um interaktive noch um zufallsbasierte Demos handelt. Dadurch wird ein klassisches Staging und Vertonung theoretisch möglich. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit direkt von der Musik Daten auszulesen und Effekte abzuleiten, aber auch hier wird oft eine direkte lineare Verknüpfung „realisiert“.